
Wir lehnen die neuen Verträge zwischen der Schweiz und der EU aus mehreren Gründen ab. Unser Staatsverständnis, welches von unten nach oben aufgebaut ist, ist nicht mit der zentralistisch organisierten EU vereinbar. Wir sind überzeugt, dass unser politische Stabilität und unser Institutionen wie die direkte Demokratie, der Föderalismus und das Milizsystem unser wichtigsten Erfolgsfaktoren sind - diese zu opfern und sich an eine Organisation anzubinden, die alles zentral verwalten will, wäre falsch und würde unsere Wohlstand gefährden.
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Am 18. Oktober 2025 sagte die Mehrheit der Delegierten an der FDP Delegiertenversammlung zu den Verträgen ja und zum Ständemehr nein. Als Liberale stösst uns dieser Entscheid vor den Kopf, denn wir erachten unser Staatsmodell als deutlich liberaler und zukunftsfähiger, als das Staatsverständnis der EU.
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In unserem Netzwerk verbinden sich liberale und bürgerliche Schweizerinnen und Schweizer, die sich für unsere liberalen Werte und gegen die neuen Verträge mit der EU (fälschlicherweise oft als Bilaterale III bezeichnet) einsetzen.
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Die Schweiz soll offene und kooperative Beziehungen mit Europa pflegen. Aber das Paket Schweiz - EU ist gefährlich, unfair und unnötig.

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Unsere Positionierung.
Liberal.
Wir sind liberal und wehren uns gegen eine stärkere Anbindung an Brüssel mit seiner ausufernden Bürokratie und einem zentralistischen politischen System.
Offen.
Wir sind für stabile Beziehungen und offenen Handel mit Europa und dem Rest der Welt. Die bestehenden Verträge bilden dafür eine gute Basis. Es braucht keinen übergeordneten Rahmenvertrag.
Ehrlich.
Dass der Bundesrat die Verträge neuerdings als "Bilaterale III" bezeichnet, halten wir für eine bewusste Verharmlosung. Beim vorliegeneden Paket handelt es sich stattdessen um ein institutionelles Abkommen / einen völkerrechtlicher Vertrag. mit verfassungsrechtlichem Charakter.
Bürgerlich.
Wir sind überzeugt, dass Bürgerinnen und Bürger bessere Entscheidungen treffen, als jede übergeordnete staatliche Organisation - das Schweizer Staatsmodell trägt dieser Überzeugung Rechnung.
Respektvoll.
Wir sind für bilaterale Verträge auf Augenhöhe. Das Rahmen-abkommen ist in Summe vorteilig für die EU und nachteilig für die Schweiz.
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Schweizerisch.
Wir stehen ein für unser Land und akzeptieren keine Untergrabung unserer Souveränität und direkten Demokratie durch eine automatische und dynamische Rechtsübernahme.
Demokratisch
Die Verträge sind keine Weiterführung des bilateralen Wegs sondern ein staatsrechtliches Abkommen. Wir erwarten, dass diese wichtigste institutionelle Reform seit dem 19. Jahrhundert dem obligatorischen Referendum sui generis und somit Volks- und Ständemehr unterstellt wird.